infos zur band

dalenz - bandinfos

begriffsdefinition

da = der

lenz = frühling, müßiggang

dalenz = der lenz

geschichtliches

die wurzeln von dalenz liegen in den untiefen der oberösterreichischen musikszene. am anfang standen drei musiker - namentlich max grubmüller, florian kasper und gerald kiesewetter - mit dem innigen wunsch, aus dem um sich greifenden wahn des ständigen reproduzierens auszubrechen und eigenständige, ehrliche musik, dargeboten in der eigenen sprache - also in zentraloberösterreichischer mundart - hervorzubringen.

es folgten jahre des kompon- und arrangierens, bis man sich schließlich im februar 2006 mit 11 songs in molln zu den ersten aufnahmen im tonstudio einfand. in der darauffolgenden zeit des produzierens lud man, abgekommen von der ursprünglichen idee des akustiktrios, zuerst percussions, gespielt von christian einheller, und später eine zweite gitarre mit integriertem chorgesang in gestalt von oliver loy hinzu. die sich daraus ergebenden neuen ideen und klangfarben  komplettierten den bandsound und eröffneten bislang  ungenützte möglichkeiten - hurra, dalenz war da...

nach kleineren rückschlägen wie festplattencrash und namensturbulenzen ward schließlich nach drei jahren das erstlingswerk geboren. schwoazweis (= schwarzweiss) ist nun seit 1.6.2009 in den läden erhältlich und stellt einen ersten zwischenbericht dar.
während man glauben könnte, sich nach getaner arbeit erstmal zurücklehnen zu wollen, wird bereits intensiv an einer fortsetzung gearbeitet. so wurden bei der cd-präsentation am 21.5.2009 im theater phönix zu linz - übrigens einem denkwürdigen abend der jüngeren oberösterreichischen popgeschichte - neben erwähnten elf songs auch gleich einige neue titel quasi mitpräsentiert. an weiteren wird gearbeitet und so besteht die berechtigte hoffnung, dass sich das nächste werk nicht wieder drei jahre reifezeit auferlegt.

grundsätzliches

dalenz ist, wie dalenz ist - musikalisch wie thematisch schwer einzuordnen.

mal kommerziell, mal pop, mal blues, mal rock, mal balladesque, mal welt, mal getragen mal schnell ...mal nachdenklich, mal unbeschwert, mal sozialkritisch, mal sinnentleert, mal kinderreim, mal hohe lyrik, mal spassbetont, mal doch zu rührig...
dalenz lässt sich nicht gerne auf begriffe festlegen - oft gefragt und letztlich gefordert, findet sich nun folgende zeile im pressetext: ...entspannt pulsierende musik irgendwo zwischen pop und blues...
dalenz hat einen wichtigen grundsatz: ehrlichkeit.
einerseits musikalisch - im produktionsprozess stand immer der gedanke im vordergrund, die songs so einfach wie möglich zu belassen, sie nicht unnötig zu überladen, nicht zuletzt um sie in weiterer konsequenz auch live ohne abstriche präsentieren zu können.
andererseits thematisch - es wird geschrieben was beschäftigt, was amüsiert, was ärgert, was berührt, ...
daraus ergibt sich natürlich ein gewisser grad an angreifbar- und verletzlichkeit, aber wie auch immer und schon gesagt: dalenz ist eben dalenz.